Seelen-Oase
  Geschichten zum nachdenken
 
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Ein Schüler kam zu seinem Meditationslehrer und sagte: " Ich bin in deinen Kurs gekommen, um endlich Ruhe zu finden. Jetzt meditiere ich schon seit drei Tagen und es ist immer noch nichts passiert. "
" Und ? ", fragte der Lehrer zurück.
" Was muss ich tun, damit endlich etwas passiert ?"
" Nichts ", antwortete der Lehrer.
" Aber, das tue ich doch die ganze Zeit. Ich sitze nur da und meditiere. "
" Eigentlich nicht. Eher lauerst du die ganze Zeit auf die große Veränderung, eher strengst du dich an,
   als das du einfach achtsam da bist. "
" Und wenn ich mich bemühe, meine Erwartungen fallen zu lassen ? "
" Auch das ist nicht die gewünschte Veränderung, denn auch da bemühst du dich. "
" Was Kann ich also tun ? " fragte schließlich der Schüler.
" Nichts. Warte darauf, bis deine Seele von sich aus etwas anderes tut. "


                    




Ein alter Zenmeister wir gefragt, wie er es schafft, trotz seiner vielen Verpflichtungen so konzentriert zu sein.
Er antwortet: " Wenn ich liege, dann liege ich, wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf, wenn ich sitze, dann sitze ich...."
" Das tun wir doch auch, was tust du noch ? ", fragen seine Schüler.
" Wenn ich liege, dann liege ich, wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf, wenn ich sitze, dann sitze ich...."
Seine Schüler unterbrechen. " Das tun wir doch auch, sage uns endlich, was das Besondere bei dir ist! "
der Meister antwortet: " Ihr tut das nicht. Wenn ihr liegt, dann steht ihr schon auf, wenn ihr aufsteht, dann sitzt ihr schon...."


                       
                    




Zu dem Meditationsmeister kamen Menschen, die auf der Suche nach dem richtigen Leben waren.
" Welchen Sinn hat die Stille, die du uns nahelegst ? " fragte sie.
" Wenn wir uns nicht dauernd beschäftigen, dann spüren wir eine gewisse Stille und Leere in uns, und wir wissen nicht, wozu das gut ist "
Der Meister hatte gerade an einem Brunnen Wasser geschöpft und forderte die Besucher auf, in den Brunnen zu sehen. " Was seht ihr ? "   " Nichts "    " Dann wartet ein paar Minuten. " Nach ein paar Minuten forderte er sie wiederum auf, in den Brunnen hineinzusehen. " Was seht ihr jetzt ? "
" Das Wasser ist still geworden, wir sehen wie in einem Spiegel uns selbst. "
" Das ist der Sinn der Stille. "


                   
 
                    



Zwei Zen-Mönche wanderten über eine Landstraße, als sie zu einem Fluss kamen, der durch den schweren Frühlingsregen zu einem reißendem Strom angeschwollen war. Dort stießen sie auf eine attraktive junge Frau, die am Ufer wartete, weil sie den Fluss nicht überqueren konnte.
Einer der Mönche sprach die Frau an, um ihr seine Hilfe anzubieten. Mit ihrem Einverständnis nahm er sie in seine Arme und trug sie über den Strom. Danach setzten die beiden Mönche ihren Weg schweigend fort.
Als sie zurück zum Kloster kamen, konnte der Mönch, der seinen Freund beobachtet hatte, wie er die Frau trug, nicht länger an sich halten. " Du weißt, dass wir keinerlei Kontakt mit Frauen haben dürfen, insbesondere nicht mit attraktiven Frauen. Wie konntest du das nur tun ? "
"Sieh mal ", sagte der Mönch, " ich habe die Frau schon vor Stunden abgesetzt, aber du trägst sie immer noch mit dir herum. "


                    
                          












                                                         



           

 
   
 
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