Seelen-Oase
  Buddha
 
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Buddha Siddharta Gautama
(563 v.Chr. - 483 v.Chr.)
 
 

Im Buddhismus bezeichnet man jemanden der „Erleuchtung erfahren hat“ als Buddha, was soviel bedeutet wie „Erwachter“, „Erleuchteter“ (Bodhi = Sanskrit).

 

Siddhartha Gautama, der bedeutendste und berühmteste Buddha, hat in Nordindien gelebt und als Buddha (soz. Erwachter, Erleuchteter) gelehrt. Mit seiner Lehre wurde er der Begründer des Buddhismus.

 

Geboren wurde Siddharta Gautama vermutlich um 563 v. Chr. bzw. 663 v. Chr.* in Lumbini (heute Rummindai – Nepal, zu Füßen des Himalya und unmittelbar an Indien angrenzend) als Sohn eines Königs. Im Alter von 29 Jahren ließ er seine Familie und sein recht luxuriöses Leben hinter sich, um sich auf die Suche nach Erlösung zu begeben. Nach vielen Jahren der Wanderschaft wurde er unter einem Bodhi- Baum in Bodhgaya erleuchtet.

 

Es heißt, dass Buddha Siddharta Gautama sieben Jahre sein Heil gesucht habe…dass er gleich nach seiner Geburt sieben Schritte gemacht haben soll…

 

* *In der gegenwärtigen Buddhismusforschung wird Siddhartha Gautamas Lebenszeit allerdings etwa ein Jahrhundert später angesetzt.

 

Der Überlieferung nach soll Siddharta Gautama im Sterben liegend die Mönche darum gebeten haben, dass die Bestattung seiner Leiche seinen „einfachen Anhängern“ überlassen werden solle.

 

Entsprechend Siddhartas Wunsch gingen die Mönche nach Buddhas Dahinscheiden wieder ihrer Wege, Siddharta wurde eingeäschert wie gewünscht. Nach kurzer Zeit trafen viele Anhänger ein, die von dem Tod Siddharta Gautamas gehört hatten. Unter diesen entbrannte dann der Streit um den rechtmäßigen Besitz an der Asche und den Knochen, und letztendlich wurden Asche und Knochen aufgeteilt. Gemäß der Legende wurde die Asche schließlich unter acht Erdhügeln beigesetzt.

 

 Einer der großen Anhänger von Buddha war der indische Kaiser Ashoka (268-239 v. Chr.), der die Lehre des Siddharta Gautama in Indien und über dessen Grenzen hinaus durch Missionare verbreiten ließ. Auch Mahinda, Ashokas Sohn, ging auf Pilgerschaft, um Buddhas Spuren zu folgen, er pilgerte nach Ceylon/Sri Lanka, wo Siddharta dreimal gewesen sein soll.

 

Mönche und Kaufleute brachten den Buddhismus einige Zeit später nach Birma, um von da aus wiederum weiterverbreitet zu werden nach Thailand, Kambodscha und Laos. Von Südostasien aus brachten Mönche und Kaufleute die Lehre im Laufe der Jahre in den Norden, von China aus verbreitete sich der Buddhismus dann weiter nach Korea, und schließlich erreichte er auch Tibet.

 

Kern der Lehre des Buddha sind die von ihm benannten „Vier Edlen Wahrheiten“.

 

• Alles Leben ist Leiden

 

• Alles Leiden wird durch Begierden hervorgerufen

 

• Alles Leiden kann durch die Auslöschung der Begierden vernichtet werden.

 

• Leiden und Begierden können durch die Praktizierung des achtfachen Pfades überwunden werden.

 

Aus der vierten der Wahrheiten folgt als Weg aus dem Leiden, der „Achtfache Pfad“.

 

 In Indien wurde der Buddhismus im 8. und 9. Jh. n. Chr. vom Hinduismus verdrängt, und sein Gründer Buddha ist dort nur als eine Inkarnation des Gottes Vishnus angesehen.

 

 In der heutigen Zeit gibt es weltweit eine große Anhängerschar des Buddhismus, und die Stationen des Buddha Siddharta Gautama sind beliebte Pilgerziele.












                                                              

 
 
   
 
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